Brodmann wurde in 2018 nicht nur bei uns in Hohenfels, sondern auch  im In- und Ausland vielfältig gedacht. Die uns wichtigsten Veranstaltungen und Publikationen wurden in die Chronologie eingebunden.

Berichte zu weiteren Veranstaltungen, unabhängig vom Brodmann-Gedenkjahr, finden Sie im Hauptmenue unter "Veranstaltungen".

Chronologische Übersicht:

17. November 2018
Brodmann Gedenkveranstaltung

16. November 2018
Arbeitskreis Psychiatriegeschichte

16. November 2018
Vortrag 
"Euthanasie" und Hirnforschung: Die Ermordung von Geistes-
  kranken in der NS-Zeit und Missbrauch der Opfer für die Wissenschaft"

23. Sptember 2018
Tag der offenen Tür - Korbinian-Brodmann-Museum

17. - 21. Juni 2018
OHBM Jahresmeeting in Singapur

19. Juli 2018
Vortrag "Werden wir das Gehirn verstehen? Von Karten und Funktionen"

 08. und 11. Mai 2018 
Schüler lernen Brodmann kennen und ein Projekttag

07. Mai 2018
Vortrag "Das Hohenfelser Land vor 150 Jahren zur Zeit von Brodmanns Jugend“


17. November 2018
Brodmann Gedenkveranstaltung

Den würdigen Abschluss des Korbinian-Brodmann-Gedenkjahres bildete die Gedenkveranstaltung in der nach Brodmann benannten Hohenfelser Grundschule, zu der auch hochrangige Hirnforscher geladen waren..

Nach dem Sektempfang begrüßte Bürgermeister Florian Zindeler in seiner Eröffnungsrede eine Vielzahl von Gästen aus nah und fern und dankte allen für Ihre Anwesenheit zu Ehren Brodmanns.

Anschließend sang der Schulchor der Korbinian-Brodmann-Grundschule unter Leitung der Lehrerin Bianca Hülf nach der Melodie „Ein Mann der sich Kolumbus nannt“ das „Brodmann-Lied“ Es wurde mit lang anhaltendem Applaus belohnt. (Der Text des Liedes ist im Südkurierbericht – Download - vom 20.11.2018, Seite 3 nachzulesen).

Die Gedenkrede hielt anschließend Prof. Karl Zilles vom Hirnforschungszentrum Jülich. Der Titel seines Vortrages: „Korbinian Brodmann, ein Pionier der Hirnforschung: Leben, Werk, Konzepte und ihr Einfluss auf die gegenwärtige Forschung“. In seinem Vortrag ging er sehr detailliert auf Brodmanns Biographie und seine Forschungen ein, die noch heute weitgehend ihre Gültigkeit haben. Prof. Zilles: „Ihm gelangen bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse bei der Erforschung der Hirnrinde, die Generationen von Hirnforschern noch heute prägen“ und weiter: „Sein Werk sei gerade mit der Entwicklung völlig neuer Bildgebungsverfahren unseres Gehirns höchst lebendig geblieben".
Die Zuhörer dankten Prof. Zilles
mit großem Applaus für seinen mitreißenden Vortrag.

Im Anschluss sang Tanja Driesner, unter Klavierbegleitung von Manfred Kehlert, das wunderschöne Lied „Caro mio ben“ von Giuseppe Giordani. Der Applaus zeigte, dass den Zuhören das Lied sehr gefallen hat.

Bürgermeister Florian Zindeler dankte Herrn Hermann Strohmaier in seiner Laudatio für sein jahrzehntelanges und erfolgreiches Bemühen, Brodmann in seiner Heimatgemeinde Hohenfels-Liggersdorf wieder präsent zu machen und mit einem frühen Gedenkzimmer und dem späteren Museum Brodmann dauerhaft zu würdigen.

Am Schluss der offiziellen Gedenkveranstaltung sang Tanja Driesner, begleitet durch Manfred Kehlert, die Arie "Verdi prati" aus Händels Oper "Alcina". Auch dieser Vortrag wurde vom Publikum mit viel Beifall bedacht.

Anschließend waren die Gäste zu einem gemütlichen Zusammensein eingeladen. Die kulinarische Betreuung übernahmen dankenswerter Weise vier Damen des Grundschul-Fördervereins.

Wir danken allen, die an der Planung und Umsetzung des Brodmann-Gedenkjahres mitgeholfen haben, für ihr Engagement; denn nur so konnten wir das Gedenkjahr erfolgreich abschließen.

Begrüßung durch Bürgermeister Zindeler  aufmerksame Zuhörer  Schulchor  Dank an den Schulchor 

Vortrag Prof. Zilles  Vortrag Prof. Zilles  aufmerksame Zuhörer  Dank an Prof. Zilles

Tatjana Driesner und Manfred Kehlert  Dank an Tanja Driesner und Manfred Kehlert  Danksagung an Hermann Strohmaier

gemütlicher Abschluss  kulinarischer Abschluss  Gedankenaustausch  Gedankenaustausch

Smalltalk  Erinnerungsfoto

Presseberichte zum Download
Südkurier vom 20.11.2018
Wochenblatt vom 21.11.2018


   16. November 2018
Arbeitskreis Psychiatriegeschichte

Brodmann war Arzt und Psychiater und deshalb sind wir Teilnehmer im Arbeitskreis Psychiatriegeschichte Baden Württemberg. Der Arbeitskreis ist Teil des Forschungsbereiches Geschichte und Ethik in der Medizin am ZfP Südwürttemberg in Ravensburg Weissenau.
Der wesentliche Zweck der Arbeitskreistreffen besteht in der Herstellung von Forschungskooperationen und Wissensaustausch zur Geschichte der Psychiatrie und Psychotherapie im geographischen Raum Baden-Württembergs.
Anlässlich des Brodmann Gedenkjahres haben wir den Arbeitskreis zu uns nach Hohenfels eingeladen.

Wie bei allen Tagungen zuvor konnten die Teilnehmer auch dieses Mal sehr interessante und teils bewegende Vorträge hören - wir danken dafür ganz herzlich.
Diese waren:
Dr. Medhi Rashid, Emmendingen zum neuen wissenschaftlichen Psychiatriemuseum in Emmendingen.
Dr. Bernd Reichelt, Zwiefalten über „Das Anstaltspersonal und die Entnazifizierung nach dem 2. Weltkrieg“.
Dr. Caroline Wolf, Reichenau mit dem Thema: „Stunde Null in der Eugenik?“.
Dr. Martin Jandl, Bern zu „Brodmanns Kartierung und dessen Bedeutung für die Neuro-Psychiatrie“.
Prof. Thomas Müller, Ravensburg mit einem „Rückblick über Brodmanns Forschungsleistungen“.
Dr. Uta Kanis-Seyfried, Ravensburg über „Brodmann als Lazarettarzt im 1. Weltkrieg“.

Gäste und Vortragende  Gäste  Gäste

Download Pressebericht:
Südkurier vom 19.11.2018


16. November 2018
Vortrag  "Euthanasie" und Hirnforschung: Die Ermordung von Geistes-
  kranken in der NS-Zeit und Missbrauch der Opfer für die Wissenschaft"
von Prof. Heinz Wässle

Prof. Wässle ist Emeritus und leitete das Max-Plank-Institut für Hirnforschung in Frankfürt. Er steht einer Wissenschaftsgruppe zur Aufarbeitung eines dunklen Kapitels der Hirnforschung vor.

Abstract seines Vortrages: Julius Hallervorden war ein angesehener deutscher Neuropathologe. Von 1937 bis 1965 forschte er am Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Institut für Hirnforschung, München. Bei mehreren Gelegenheiten hat er zugegeben, mehr als 500 Gehirne von Opfern der so genannten Euthanasie, der Ermordung von Geisteskranken im Dritten Reich, erhalten zu haben. Im Sommer 1942 hat er die Gehirne dieser Patienten untersucht, später jedoch war der Verbleib der Gehirne unbekannt. Inzwischen konnte gezeigt werden, dass die Serie H der Hallervorden-Sammlung am Max-Planck-Institut für Hirnforschung aus Hirnschnitten dieser 500 Euthanasie Opfer bestand. Die Herkunft von 105 Patienten konnte ermittelt werden, 84 sind mit Sicherheit Euthanasieopfer und die meisten wurden in Bernburg und Sonnenstein-Pirna ermordet. Julius Hallervorden hat Hirnschnitte der Serie H bis 1956 für seine wissenschaftlichen Untersuchungen benutzt. Er wurde mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und hat niemals öffentlich den Missbrauch der Gehirne der Euthanasieopfer für seine Forschungen bedauert. Die Hirnschnitte der Sammlung Hallervorden wurden 1990 auf dem Waldfriedhof in München beigesetzt.

Wir danken Herrn Prof. Wässle ganz herzlich für seinen bewegenden Vortrag.

     

Download Pressebericht zum Arbeitskreis und Vortrag Wässle:
Südkurier vom 19.11.2018


23. September 2019
Tag der offenen Tür - Korbinian-Brodmann-Museum

Das Brodmann-Gedenkjahr war Anlass einen "Tag der offenen Tür" anzubieten. Wir konnten viele Besucher aus nah und fern begrüßen und sie durch das Museum zu führen. Alle Gäste waren von der Biographie und den Forschungen Brodmanns sehr angetan und dankten für die ausführlichen Führungen.
Die Führungen übernahmen die Teammitglieder Hermann Strohmaier, Winfried Graf und Jochen Goldt - herzlichen Dank dafür.



Download
Pressebericht Südkurier


17. - 21. Juni 2018
OHBM Jahresmeeting in Singapur
(OHBM - Organization for Human Brain Map
ping)

  

Anläßlich des Jahrestreffens von etwa 5000 Wissenschaftlern aus aller Welt gab es am 18. Juni ein Symposium zu Ehren Korbinian Brodmanns. Das Symposium wurde organisiert von Herrn Prof. Karl Zilles vom Forschungszentrum Jülich, Deutschland.
Vielen Dank Herr Prof. Zilles. Sie haben dankenswerterweise einem breiten internationalen Fachpublikum Brodmanns Biographie näher gebracht.

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Abstract in English


19. Juli 2018
"Werden wir das Gehirn verstehen? Von Karten und Funktionen"
von Prof. Dr. Robert Illing


Prof. Illing forscht und lehrt an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Er hat verschiedene Publikationen veröffentlicht, unter anderem sein Werk "4000 Jahre Hirnforschung".

Prof. Illing zu seinem Vortrag:

"Der Anfang der Gehirnforschung war mühsam, denn dem Gehirn sieht man nicht an, was es tut. Jahrhunderte dauerte der Prozess, in dem man erst den Hirnventrikeln und später dem Hirngewebe bestimmte Funktionen zuordnete. Etwa gleichzeitig begann man auch regionale Unterschiede des Gehirnaufbaus zu beschreiben, hatte aber noch keine Anhaltspunkte, was diese bedeuten. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts begannen sich die Befunde von Gehirnfunktion und Gehirnstruktur gegenseitig zu bestärken. 1908 legte Korbinian Brodmann eine Beschreibung der Architektur der menschlichen Hirnrinde in 52 Regionen (Areae) vor, ohne damals schon wissen zu können, welche Bedeutung die jeweils unterschiedlichen Gewebstexturen haben. In einer dramatisch erfolgreichen Entwicklung der Gehirnforschung erwies sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte, dass diesen Regionen jeweils besondere Funktionen zugeordnet werden können.

Heute kann man die regionale Aktivität mit bildgebenden Verfahren am lebenden Gehirn ohne Schaden für die Versuchsperson sichtbar machen. Dadurch gelingt es, die funktionelle Kartierung des Gehirns sogar in den Bereich unserer Emotionen, Denkprozesse und Bewusstseinszustände auszuweiten. Zu erwarten ist, dass dies in Zukunft in immer noch größerem Detailreichtum fortgesetzt wird.

Aber haben wir mit einer zunehmend genauen Kartierung von Gehirnstruktur und Gehirnfunktion das Gehirn schon verstanden? Ist es dadurch möglich zu erklären, wie aus den elektrischen und chemischen Wechselwirkungen zwischen Nerven- und Gliazellen unseres Gehirns Wahrnehmungen und Empfindungen entstehen? Wie man auf diesem Weg zu einer solchen Erklärung kommen könnte ist jedoch nicht erkennbar. Abschließend werde ich logische Argumente vortragen, denen zufolge es einen erklärenden Weg von den Ergebnissen moderner Gehirnforschung zu unseren Erlebnisqualitäten nicht geben kann“.

In seinem sehr anspruchsvollen Vortrag, unterlegt mit Bildern und Grafiken, kam Prof. Illing zu dem Schluss, dass künstliche Intelligenz ein Gehirn wird nie vollständig ersetzen können.

     


 
08. und 11. Mai 2018 
"
Schüler lernen Brodmann kennen und ein Projekttag"

Im Brodmann-Gedenkjahr soll den Schülerinnen und Schülern der Korbinian-Brodmann-Grund-schule das Leben und Wirken des berühmten Namengebers ihrer Schule näher gebracht werden.

 

Gedenktafel

Zunächst hat sich das Lehre-rinnenkollegium sehr interessiert und ausführlich im Museum über
Brodmann informiert, um nach der Schülerinnen- und Schüler-veranstaltung einen Projekttag am 11. Mai durchzuführen.

   

 
An der Info-Veranstaltung am 8. Mai erhielten die Dritt- und Viertklässler der Korbinian-Brodmann-Grundschule umfangreiche Informationen über das Leben und Forschen des Namensgebers ihrer Schule. Mit großem Interesse lauschten die Kinder den kindgerechten Ausführungen von Jochen Goldt. Im Anschluss besuchten die Schulklassen 3 und 4 das Korbinian-Brodmann-Museum und erhielten hier am Beispiel von Tafeln und Exponaten einen vertiefenden Einblick in Brodmanns Biographie und Forschungen.

Die Kinder waren begeistert bei der Sache und haben den Vortragenden und Museumsführer buchstäblich mit Fragen gelöchert.

An einem wenige Tage späteren Projekttag haben die Schülerinnen und Schüler ihr neues Wissen über Brodmann künstlerisch in Zeichnungen und Skulpturen liebevoll umgesetzt. Diese Kunstwerke werden am Brodmann Gedenktag am 17. November in der Schule ausgestellt.

Bilder des Infotages:
Schule 1  Schule 2  Schule 3 

Museum 1  Museum 2  Museum 3  Museum 4

Museum 5  Museum 6  Musum 7  Musum 8 

Museum 9  Museum 10

Download:

Wochenblatt vom 01.06.2018


Projekttag "Brodmann" am 11. Mai 2018:

Am diesem Tag konnten die Schülerinnen und Schüler das
zuvor am Infotag über Brodmann Erfahrene künstlerisch und in Gesprächsrunden widergeben. Die Lehrerinnen berichteten über eine große Begeisterung der Kinder. Dies bestätigen auch die nachfolgenden Bilder aus den einzelnen Stationen.

Bild 1 Brodmann Portrait  Bild 2 Zeitschiene Brodmann 
Bild 2-1 Zeitschiene Brodmann   
Bilder     1                   1-1                    2                        2-1      
Bild 3 Wissensabfrage Gehirn  Bild 4 Ausmalen Gehirnfelder     
Bilder    3                         4                    4-1                  4-2

Station 1: Das aufregende Leben von Korbinian Brodmann
Die Schüler und Schülerinnen der 1. und 2. Klasse lernten an dieser Station etwas über das Leben zur Zeit Korbinian Brodmanns. Sie verglichen z.B. die Arbeitswelt und die Schule von früher mit der Situation von heute. Die Dritt- und Viertklässler erstellten hingegen eine Zeitleiste (Bild 2 und 2-1) zu Brodmanns Biographie.

Station 2: Kunstwerkstatt – Korbinian Brodmann
Auf den Spuren Andy Warhols wurde Korbinian Brodmanns Kopf von den Erst- und Zweitklässlern farbenfroh ausgestaltet (Bild 1 und 1-1). Die Dritt- und Viertklässler beschäftigten sich mit den Brodmann Arealen des Gehirns, indem sie diese mit unterschiedlichen, kreativen Mustern markierten (Bild 4 -4-2).

Station 3: Film und Quiz zum Gehirn
Ähnlich wie einst Korbinian Brodmann beschäftigten sich an dieser Station die Schülerinnen und Schüler mit dem Aufbau und der Funktion des menschlichen Gehirns (Bild 3). Nach einer kurzen Einführung zu den Bereichen des Gehirns und der Aufgabe des Nervensystems mithilfe eines Gehirnmodells, schauten sich die Schülerinnen und Schüler einen Zeichentrickfilm zur Funktionsweise des Gehirns an. Im Anschluss prüften sowohl die Erst-und Zweitklässler, als auch die Dritt- und Viertklässler ihr Wissen bei der Beantwortung von Quizfragen zum Gehirn (Bild 3).

Station 4: „Gehirnjogging“
Die letzte Station hatte einen eher sportlichen Charakter. Die Kinder konnten unter dem Motto „Gehirnjogging“ am eigenen Leib erfahren, dass auch das Gehirn bei Bewegung und Sport ordentlichen ins Schwitzen kommen kann.


07. Mai 2018
"Das Hohenfelser Land vor 150 Jahren zur Zeit von Korbinian Brodmanns Jugend“
von Johannes Waldschütz

Für diesen geschichtlichen Vortrag konnten wir Herrn Johannes Waldschütz, Leiter des Stadtmuseums in Stockach, gewinnen.

Herr Waldschütz im Vorfeld zu seinem Vortrag:
„Als Korbinian Brodmann 1868 in Liggersdorf geboren wurde, gehörte das Hohenfelser Land zu Preußen. Das Leben auf den Dörfern war von der Landwirtschaft geprägt. In die Liggersdorfer Dorfschule gingen über 100 Schüler, die nur von einem einzigen Lehrer unterrichtet wurden. Für die rein katholischen Einwohner war der Pfarrer eine Respektsperson und der Alltag der Menschen von ihrem christlichen Glauben geprägt. Wenige Jahre nach der Geburt Korbinians veränderte sich die Situation allmählich: 1870 wurde die Eisenbahn von Stockach nach Meßkirch eröffnet, 1873 die von Schwackenreute nach Pfullendorf. Die Menschen wurden mobiler, erlernten zum Teil andere Berufe und gingen – wie Korbinian Brodmann – auswärts auf höhere Schulen. Nach dem deutsch-französischen Krieg wurde 1871 das Deutsche Reich gegründet. In den darauffolgenden Jahren versuchte die preußische Regierung, den Einfluss der katholischen Kirche im sogenannten „Kulturkampf“ zurückzudrängen".

Der Vortrag tauchte in die Zeit vor 150 Jahren ein und zeigte am Beispiel von Liggersdorf und den anderen Orten des Hohenfelser Landes Einblicke in das Leben und den Alltag von vor 150 Jahren. Mit Hilfe von Bildern und Geschichten wurden Themen wie Politik, Alltag und Beruf, Kirche und Religion, Schule und Bildung in den Blick genommen und vorgestellt, wie sich das Leben auf dem Land allmählich veränderte.

Vielen Dank Herr Waldschütz für den tollen Rückblick in die Vergangenheit.

Johannes Waldschütz     

Pressebericht Südkurier
Südkurier vom 09.06.2018