Korbinian Brodmann

Wichtiger Hinweis:
Weitere Veranstaltungen, die nicht im Zusammenhang mit medizinischen Themen und mit Korbinian Brodmann stehen, finden Sie auf unserer Webseite www.hohenfels-hat-zukunft.de unter dem Link "Veranstaltungen.

17.06.2016  "Neurologisch krank ... und was nun?!"
15.04.2016  "Neurochirurgie am Rande des (Über) Lebens;
                    Arbeit zwischen Medizin, Handwerk und Kunst"
06.11.2015  "Erholsamer Schlaf: entbehrlich oder essentiell?"
30.01.2015  "Korbinian Brodmann im Lichte der aktuellen Psychiatrie
                    und Psychotherapie"
22.06.2014  "Benkler Namenstreffen"
07.11.2013  "Erfolge und Grenzen der Hirnforschung"
23.06.2013  "Brodmann Namenstreffen"
20.02.2013  "Korbinian Brodmann und die Psychiatrie seiner Zeit“
16.03.2011  "Grabstätte Brodmann"
24.11.2010  "Hypnose zur Zeit Korbinian Brodmanns und heute: Ein Vergleich"

 

17.06.2016
"Neurologisch krank ... und was nun?!"

Prof. Schmidt   

Prof. Dr. med. Roger Schmidt ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und führt die Zusatzbezeichnungen Rehabilitationswesen und Sozialmedizin. Er ist Ärztlicher Leiter des Bereiches Psychotherapeutische Neurologie der Kliniken Schmieder in Konstanz und Gailingen. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt im Grenz- und Übergangsbereich neurologischer und psychischer Störungen, deren Diagnose und Therapie ein sowohl medizinisches und funktionstherapeutisches wie psychiatrisch-psychotherapeutisches Vorgehen erfordern. Ein weiterer klinischer Schwerpunkt ist die Behandlung chronischer Schmerzen.
Prof. Schmidt:
„Neurologische Erkrankungen gehen häufig mit bleibenden, unter Umständen auch fortschreitenden Schädigungen des Nervensystems einher. Für den Kranken bedeutet das, fortan mit dauerhaften Funktionsbeeinträchtigungen und Behinderungen zurechtkommen zu müssen. Die damit verbundenen Belastungen sind umso größer, wenn, wie bei neurologischen Erkrankungen häufig, komorbide psychische Gesundheitsstörungen hinzukommen. Selbst bei optimaler und erfolgreicher neurologischer Behandlung stellen sich dem Kranken Aufgaben, die weit über das hinausreichen, was üblicherweise – verkürzt – als Krankheitsbewältigung verstanden wird. Gelingt es dem Erkrankten, sich den mit seiner Situation verbundenen existenziellen Herausforderungen zu stellen, wird Krankheit zu einer Chance, das eigene Leben aktiv in die Hand zu nehmen und das Beste aus den je gegebenen Möglichkeiten zu machen. Welche Möglichkeiten es – auf Seiten der Medizin, wie auf Seiten des Patienten – gibt diese Chance zu nutzen, das soll im Vortrag illustriert werden“.

Herzlichen Dank Herr Prof. Schmidt für Ihre mit Beispielen belegten Vortrag über Ursachen, Wirkungen und Behandlungen am Beispiel der Multiplen Sklerose.

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Prof. Schmidt dürfen wir unseren Lesern seine Vortragsfolien als PDF zum Download bereitstellen.
Download Vortrag

Download Bericht Südkurier

 

15.04.2016
"Neurochirurgie am Rande des (Über) Lebens;
Arbeit zwischen Medizin, Handwerk und Kunst"

 Dr. Bani      

Dr. med Aram Bani ist Facharzt für Neurochirurgie und hat seine Praxis im GLKN-Klinikum Singen. Seine Praxis für Neurochirurgie versorgt in Kooperation mit dem Klinikum alle neurochirurgischen Erkrankungen, die Wirbelsäule und Gehirn betreffen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit besteht in der Betreuung und Behandlung chronischer Schmerzpatienten.
Dr. Bani:
„Die Operationen am Kopf sind die ältesten in der Geschichte der Medizin. Die Skelettfunde der Archäologen gehen bis auf 3000 Jahre zurück. Es gibt auch genügend Belege dafür, dass einige die Kopfoperation überlebt haben. Wir wissen aber auch, dass die Sterblichkeit dieser Operationen bei über 90% lag. Auch bis Ende des 19. Jahrhunderts gingen die Operationen am Gehirn mit einer erheblichen Mortalität einher. Die Überlebenden waren meistens schwer behindert oder lebten noch einige Monate. Der größte Fortschritt in der Gehirnchirurgie fand jedoch Ende der 19hundertsiebziger Jahre mit der Erfindung der Computertomographie, später Kernspintomographie, und dem routinemäßigen Einsatz des Operationsmikroskops statt. Die nachfolgende Einführung der Neuronavigation und der genauen topographischen Darstellung von Tumoren in der funktionellen Kernspintomographie haben zusätzlich zur Senkung der Risiken und der Komplikationen beigetragen. Heute haben wir eine Sterblichkeitsrate von unter 1% bei Kopfoperationen - dank der modernen Mikroneurochirurgie - erreicht.
Wir sind keine Gehirnchirurgen, sondern setzen all unsere Kenntnisse, Diagnostik, Erfahrung und Kunst ein, um die Krankheit gezielt zu entfernen und dabei dem Gehirn operativ aus dem Weg zu gehen.
Die moderne Darstellung der Windungen und Furchen des Gehirns haben wir größtenteils Korbinian Brodmann zu verdanken. Mein Vortrag ist ihm und seinen großartigen Leistungen gewidmet und er richtet sich nicht vorrangig an Mediziner, sondern wird vielmehr einfach und verständlich für die Allgemeinheit vorgetragen“.

Wir danken Herrn Dr. Bani für seinen interessanten und viel beachteten Vortrag.

 

 06.11.2015
"Erholsamer Schlaf: entbehrlich oder essentiell?"

Im Rahmen unserer Museums-Vortragsreihe konnten wir Herrn Dr. med. Manuel Eglau, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie an der Schmieder Klinik in Allensbach, für diesen Vortrag gewinnen.

Als ausgebildeter Schlafmediziner und Somnologe leitet er in der Schmieder Klinik das Schlaflabor mit Schlafambulanz.

„Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr“
(Arthur Schopenhauer)

Dr. Eglau:
„Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Gesunder bzw. erholsamer Schlaf ist lebensnotwendig und die Grundvoraussetzung für Wohlbefinden sowie geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Im Schlaf ist das Gehirn –entgegen landläufiger Meinung – außerordentlich aktiv. Wichtige Stoffwechselprozesse ermöglichen dabei die Regeneration von Geist und Körper, zudem hat der Schlaf maßgebliche Bedeutung für Immunsystem und Gedächtnis.

Schlafstörungen zählen zu den häufigsten Beschwerden in der Bevölkerung. Mittlerweile sind mehr als 90 verschiedene Schlafstörungen beschrieben, die nach exakter Diagnosestellung erfolgreich behandelt werden können. Insbesondere die sogenannten atmungsbezogenen Schlafstörungen sind weit verbreitet und erhöhen das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt, Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen. Auch Erkrankungen wie Depressionen oder Demenzen gehen regelmäßig mit Schlafstörungen einher“.

Eine überaus große Anzahl Besucher folgten den bebilderten Ausführungen Dr. Eglaus und zeigten auch in der anschließenden Diskussion ein reges Interesse.

   
Bild: Hans Veit                                            Bilder: Georg Exner

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Artikel Südkurier (PDF)


 30.01.2015
"Korbinian Brodmann im Lichte der aktuellen Psychiatrie
und Psychotherapie"

Im Rahmen unserer Vortragsreihe mit Themen rund um die Hirnforschung konnten wir wieder einen national und international bekannten Kliniker und Forscher gewinnen.

Prof. Dr. med. Klaus Hoffmann ist Medizinischer Direktor der forensischen Klinik im Zentrum für Psychiatrie Reichenau, außerplanmäßiger Professor im Fachbereich Klinische Psychologie der Universität Konstanz und Leiter des Instituts für Psychoanalyse Zürich-Kreuzlingen. Unter anderem beschäftigt er sich mit der Psychotherapie schwerer Störungen sowie mit Psychoanalyse- und Psychiatriegeschichte.
Prof. Hoffmann:
„Hirnforschung ist heute eng vernetzt mit klinischen und psychotherapeutischen Fragestellungen. Wichtige psychoanalytische Konzepte wie Traumatisierung, Mentalisierung und Bindungstheorie werden durch neurobiologische Befunde untermauert, auch häufen sich eindrucksvolle Befunde in der Bildgebung, wie sehr Psychotherapie direkt in sichtbare neurophysiologische Abläufe eingreift. Aktuell wird die seit einhundert Jahren gängige psychiatrische Krankheitslehre durch neurobiologische wie durch psychoanalytische Ansätze stark in Frage gestellt".

Der Vortrag ließ Brodmann in seiner Sprache zu den Grundlagen unseres Faches zu Wort kommen und ging dann auf aktuelle Forschungen ein.
Vielen Dank Herr Prof. Hoffmann für Ihren Vortrag.

Prof. Hoffmann    

Download:
Artikel Südkurier (PDF)


 22.06.2014
"Benkler Namenstreffen"

Korbinian Brodmanns Mutter war eine geb. Benkler und Korbinian trug bis zu seinem 18. Lebensjahr den Namen Benkler. Mit der Heirat in 1986 adoptierte der leibliche Vater Josef Brodmann seinen Sohn Korbinian.
Die Einladung zu einem Benkler Namenstreffen war somit die logische Konsequenz aus dem Brodmann Namenstreffen am 23.06.2013. Über 50 Damen und Herren mit Benkler Wurzeln nahmen an diesem Treffen teil.
Das Treffen begann mit einem Gottesdienst. In 2 Gruppen konnte das Korbinian-Brodmann-Museum besichtigt werden. An Infotafeln konnten sich die Gäste über die Benkler Vergangenheiten informieren und austauschen. Die Gemütlichkeit kan nicht zu kurz - beim Mittagessen und bei Kaffee und Kuchen wurden munter Kontakte geknüpft oder vertieft sowie intensiv diskutiert.
Wir, das Betreunugsteam des Museums, bedanken uns ganz herzlich für den regen Besuch und für den für uns unvergesslichen schönen Tag.

Downloads:
Poster 1 /
Poster 2 / Poster 3 / Poster 4 / Poster 5 / Bericht Südkurier

Bilder durch einen Klick vergrößern und viel Spaß beim Anschauen!

     

     

     

    

     

     

     

     

    

  

 

07.11.2013
"Erfolge und Grenzen der Hirnforschung"

Im Rahmen unserer Vortragsreihe mit Themen rund um die Hirnforschung konnten wir einen weiteren international bekannten Wissenschaftler gewinnen.

  Prof. Dr. Heinz Wässle ist emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main. Er gehört zu den weltweit führenden Neuroanatomen und erforscht seit mehr als 20 Jahren den Sehvorgang des Menschen.
Prof. Wässle:
„Hirnforschung ist ein mutiges Unterfangen, denn das menschliche Gehirn ist das komplexeste Gebilde im ganzen Universum. Hirnforschung ist aber auch ein Widerspruch in sich selbst, denn wie kann ein menschliches Gehirn sich selbst erforschen? Weiterhin berührt Hirnforschung die Fragen des menschlichen Selbstverständnisses: Was ist Bewusstsein? Wie können wir das Leib-Seele Problem verstehen? Wie entwickeln sich Gehirn und Verstand? Vor allem ist Hirnforschung außerordentlich wichtig für das Verständnis und die Heilung von neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen
Der erste Teil seines Vortrages befasste sich mit der Geschichte der Hirnforschung und beschriebt dabei auch die Rolle von Korbinian Brodmann. Der zweite Teil erläuterte den gegenwärtigen Stand der Hirnforschung. Im dritten Teil wurden neurologische Erkrankungen besprochen (z. B. die Alzheimersche Erkrankung) und die Schwierigkeiten der Forschung gerade auf diesem Gebiet wurden ausführlich diskutiert“.

Download:
Südkurier-Artikel / + Kommentar

  

23.06.2013
"Brodmann Namenstreffen"

Unserer Einladung zu diesem Namenstreffen folgten ca. 50 Damen und Herren aus der näheren und weiteren Umgebung. Sie alle tragen den Namen Brodmann oder haben einen engen Bezug zu der Brodmann-Großfamilie.

Ein überaus großes Interesse fanden die Poster mit den historischen Daten vieler Brodmannfamilien aus der näheren Umgebung.
Danke an alle Brodmänner und -Frauen, die uns diesen unvergessenen Tag beschert haben.

Mehr zu diesem Treffen entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Südkurierbericht: (Vergrößern des Artikels und der Bilder mit einem Linksklick)

  Herzlich willkommen!

Im Museum

 
Beim Treffen gezeigte Namenstafeln:

PDF 1 "Brodmann Familien Liggersdorf und Schernegg"   
PDF 2 "Brodmann Familien Deutwang"  
PDF 3 "Brodmann Familien Mindersdorf"
PDF 4 "Brodmann Familien Billafingen und Seelfingen"
PDF 5 "Brodmann Familien Billafingen Höfe"
PDF 6 "Brodmann Familien andere Orte"

Download:
PDF 1 / PDF 2 / PDF 3 PDF 4PDF 5 / PDF 6

 

 20.02.2013
"Korbinian Brodmann und die Psychiatrie seiner Zeit“

Mit diesem Vortrag wollten wir die Reihe von Fachvorträgen in Verbindung zu Prof. Dr. Korbinian Brodmann fortsetzen. Frau Dr. Uta Kanis-Seyfried und Herrn  Dr. Thomas Müller vom Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin am Zentrum für Psychiatrie in Ravensburg-Weissenau konntenwir für diesen Vortrag gewinnen. Frau Dr. Kanis-Seyfried und Herr Dr. Müller betteten Brodmanns Werk ein in den wissenschaftlichen Kontext seiner Zeit und zeigten eine Art nationalen skizzenhaften Überblick über die Psychiatrie seiner Zeit auf. Auch die Bedeutung der Brodmannschen Erkenntnisse für die psychiatrisch-neurologische Wissenschaft und Forschung heute wurden durch sie deutlich herausgestellt.

Dr. Uta Kanis-Seyfried   Dr. Thomas Müller

 

 
16.03.2011
"Grabstätte Brodmanns"

Zur Biographie Brodmanns zählen nicht nur seine in unserem Museum gewürdigte Herkunft und seine wissenschaftlichen Arbeiten, seine Ruhestätte gilt es ebenso zu bewahren. Hermann Strohmaier, seine Gattin und sein Sohn haben das Grab Brodmanns und seiner Frau in Forst/Lausitz besucht und berichtete in Bild und Ton über seine Reise, die Stadt Forst und über den Zustand der letzten Ruhestätte Brodmanns. Umfänglich betreut wurde die Familie Strohmaier durch Frau Petri, die bei der Stadtverwaltung den Friedhof verwaltet.  Die Inschrift im Grabstein war kaum mehr leserlich und musste dringend restauriert werden. Dies konnte inzwischen, Dank einiger Hohenfelser Spender, durch einen Forster Steinmetz gemacht werden.

Im Forster Jahrbuch 2012 erschien ein ausführlicher Artikel von H. Strohmaier über Brodmann und von Frau Petri ein Bericht über die Grabstätte Brodmanns.

 

H. Strohmaier   Grab   Grabstein

 


 24.11.2010
"Hypnose zur Zeit Korbinian Brodmanns und heute: Ein Vergleich"

Das Korbinian-Brodmann-Museum-Team konnte Herrn Prof. Dr. Walter Bongartz, Psychotherapeut, Uni Konstanz, für
diesen sehr interessanten Vortrag gewinnen.
Prof. Bongartz ist auch wissenschaftlicher Leiter des Klingenberger Instituts für klinische Hypnose, Schloss Klingenberg, Homburg, CH.
Prof. Bongartz ist ein auf dem Gebiet der Hypnose weltweit anerkannter Wissenschaftler und lehrt im In- und Ausland.

Prof. Bongartz-1   Prof. Bongartz-2